Hunde müssen von Anfang an viel lernen und sind auch gern bereit dazu. Ein Hund, der keinerlei Aufgaben hat, langweilt sich. Es macht ihm schlicht Spaß mit Herrchen oder Frauchen zu trainieren, zu üben und zu spielen. Junge Hunde sind besonders
aufnahmefähig. Bei den Menschen ist es ja das Gleiche: Das Lernen von Vokabeln, Fremdsprachen usw. fällt jungen Menschen sehr viel leichter.
 
Einige wichtige Gehorsamsübungen sind von Anfang an erforderlich und je früher man damit beginnt, desto besser. Schon der Welpe muss lernen, zu seinem Halter zu kommen, wenn dieser es verlangt. Auch die Kommandos "Sitz!" und "Platz!" müssen schnell selbstverständlich sein.

Generell darf dem jungen Hund nichts erlaubt werden, was dem erwachsenen Hund verboten werden soll. Wenn z.B. das Hundekind einem Fahrrad hinterher rennt, sieht das sicherlich sehr süß aus und oft reizt es zum Gelächter. Beim erwachsenen Hund
sieht die gleiche Sache schon ganz anders aus. Ein ausgewachsener Boxer, Schäferhund oder Berner Sennhund, der hinter einem Fahrrad her rennt, sieht weder süß aus, noch reizt er zum Lachen.
 
Lob und Tadel
Der Erfolg der Erziehung beruht in erster Linie auf dem richtigen Anwenden von Lob und Tadel. Richtig heißt, immer dann einsetzen, wenn im Moment ein bestimmtes Verhalten Lob oder Tadel erfordert. Zu meinen, der Hund wisse am anderen Morgen ganz genau, wofür er ausgeschimpft wird, wenn er nachts auf den Perserteppich gepinkelt hat, oder ein Kissen oder einen Schuh genüsslich zerkaut hat, ist ein folgenschwerer Irrtum. Der Hund kann Lob für gutes Verhalten und Tadel für eine Missetat immer nur dann verknüpfen und verstehen, wenn es im gleichen Moment erfolgt. Fünf Minuten später ist es einfach zu spät. Er wird z.B. nie begreifen, dass er deshalb ausgeschimpft wird, weil er nach Herrchens Meinung zu lange weggeblieben ist, sondern er versteht nur, dass er für das "Herkommen" (wenn er denn endlich mal nach einigem Rufen kommt) getadelt wird.
 
So hart es klingen mag, der Hund muss immer der Rang- Unterste in der Familie sein. Wird ihm dies nicht schon in der Jugend klar gemacht, wird er zu einem dominanten Hund und es geschieht immer was er will. Daher von Anfang an, der Hund geht als letzter durch die Türe. Mit dem Spiel beginnt die Bezugsperson (der Rudelführer) und beendet es auch. In Gegenwart des Hundes soll nie ein Kind gestraft werden usw. Es ist dies für den Hund keine Herabsetzung, denn von seiner Urabstammung vom Wolf her, ist er es gewohnt, dass der Rudelführer anordnet und er zu gehorchen hat. Man soll immer bedenken, dass bei einem Wolfsrudel mit unfolgsamen Welpen nicht gerade zart umgegangen wird.
An die Eltern noch eine große Bitte: Kindern nicht gestatten, fremde Hunde anzufassen, bevor der Hundebesitzer seine Genehmigung gibt. Kleinkinder auch mit dem eigenen Hund nie unbeaufsichtigt lassen, wenn er auch noch so gutmütig ist. Kleinkinder fügen oft, wenn auch nicht absichtlich, dem Hund Schmerzen zu, dass auch ein gutmütiger Hund zuschnappen kann.
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Yannick geht fremd!
Unser grosser darf ins Aargau in die Ferien.
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28.11.2009
Mit köpfchen und viel Geduld,
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körperliche Arbeit, trotz Bagger!

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10.11.2009
Am 9. November haben wir wieder ein Tier ge- schlachtet.
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